Infocafé Neu-Isenburg

Wir setzen unsere Serie "Landkarte der digitalen Spielekultur" fort, diesmal mit dem Info-Café Neu-Isenburg.

Das Infocafe ist die medienpädagogische Jugendeinrichtung der Stadt Neu-Isenburg. Seit 2000 ist es Ziel unserer Arbeit , Medienkompetenz zu vermitteln. Jugendliche bekommen bei uns  die Gelegenheit Medien und deren Inhalte entsprechend der eigenen Ziele und Bedürfnisse effizient zu nutzen, aktiv zu gestalten und so ein tieferes, verantwortungsbewusstes Verständnis für diese zu entwickeln. Wir bieten sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote  rund  um digitale Spiele in vielfältigen Formen an.

v.l.n.r. Beate Kremser, Angelika Beranek und Stephan Schoelzel vom Infocafé Neu-Isenburg.

FÜNF FRAGEN AN... BEATE KREMSER, ANGELIKA BERANEK UND STEPHAN SCHOELZEL VOM INFO-CAFÉ NEU-ISENBURG:

Wenn Sie ein Videospiel-Held wären, welcher wären Sie?

Beates Wahl fiel auf Lara Croft als starke Frau. Deren Sexappeal, auch wenn überzogen, eine Generation geprägt hat. Angelika entscheidet sich Crossgender für den Prinzen aus dem „Sand der Zeit“, der beweist, dass man kein „Badass“ sein muss, um einer der coolsten Helden der Videospielgeschichte zu sein. Und Stephan merkte, dass er sich absolut nicht entscheiden kann– daher wählte er seinen eigenen „Helden“, den Anführer der Saints [Saints Row-Reihe, Anm. d. Red.], der sich oft änderte.

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Wir haben als Team beschlossen zu Fragen: Warum nicht? Warum sprechen wir eigentlich von analoger Kultur, von Literatur als Kultur oder einer Vernissage als kulturelles Ereignis?

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Decken medienpädagogisch offenbar viel ab: Lara Croft, Prince of Persia und der Anführer der Saints.

Besonders faszinierend finden wir es, dass die aktuelle Generation von Spielern und Spielerinnen  sich nicht mehr für ihr Hobby schämen oder es öffentlich verleugnen, wie es noch in der Generation vorher geschehen ist, sondern spielen als Teil ihrer Jugendkultur betrachten und sogar Stolz darauf sind.

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Wir erhoffen uns von der Stiftung, dass sie die vielen vereinzelten Ideen und Köpfe miteinander verbindet und der Öffentlichkeit einen Einblick und Einstieg in die verschiedenen Themen bietet.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„All your base are belong to us.“ -CATS

3. Projekte des Info-Cafés Neu-Isenburg

Clubbetrieb und Gesamtkonzept des Info-Cafés

Zocken mit Sinn

Indie Day

 

 

 

 

Artikel erschienen am: Dienstag, 03. September 2013