Mailand wartet ... auf Euch, Eure Ideen und Eure Projekte

In Zusammenarbeit mit den Verbänden Bundesverband Interaktive Unteraltungssoftware (BIU) und GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. koordiniert die Stiftung Digitale Spielekultur den Auftritt der deutschen Gamesbranche auf der Internationalen Expo in Mailand 2015. Deutsche Studios, Entwickler, Publisher, Projekte und Initiativen sind dazu aufgerufen sich und die deutsche Kreativbranche in Mailand vorzustellen.
Bewerbung und Informationen unter: 
boehnke@stiftung-digitale-spielekultur.de
Offene Slots:
leider sind bereits alle Slots vergeben.

Aktiv in der deutschen Gamesbranche? Ob als Indi-Entwickler, Major-Publisher, erfahrene Institution oder junge Initiative, unter dem Leitmotiv "be active" haben Kreative der Branche die Gelegenheit sich vor internationalem Publikum und der beeindruckenden Kulisse des Deutschen Pavillons zu präsentieren. Sie treffen dort auf internationales Publikum sowie Vertreter der gesamten internationalen Kultur- und Kreativbranche (Film, Musik, Theater, Architektur, TV).

Das Ziel ist es, die Vielfältigkeit der deutschen Spiele-Branche einem breiten Publikum vorzustellen und es idealerweise mit einzubeziehen (z.B. in Form von Wettbewerben etc). Die Spiele, bzw. die gezeigten Materialien, müssen für das Familienpublikum der Expo geeignet sein. Rein werbliche Darstellungen, Spots und Moderationen sind bei dem Auftritt zu vermeiden. Ansonsten haben die Teilnehmer inhaltliche Freiheit.

Ablaufhinweise für Bewerber und Teilnehmer:

Der Auftritt findet auf der Hauptbühne des Deutschen Pavillons der Expo statt. Dieser verfügt über einen großen LED-Screen der von mitgebrachten Laptops, Tabletts und Konsolen bespielt werden kann. Die Besucher bestehen überwiegend aus italienischem Familienpublikum, daneben wird der Pavillon von internationalen Gästen, Geschäftsleuten und Besuchern aus dem Hochschulbereich aufgesucht. Auftrittssprache ist Englisch. Vor der Bühne befinden sich mehrere aufsteigende Sitzreihen. Zwischen Bühne und Sitzreihen ist ein breiter Durchgang, der von den Besuchern als Zu- und Ausgang in die weiteren inneren Bereiche des Pavillons genutzt wird.

Ihr trefft also vor allem auf Lauf- und Durchgangspublikum, dass programmatisch oft abgeholt werden muss. Reine Frontalvorträge ohne Publikumsinteraktion sind daher absolut nicht empfehlenswert!

Das Leit-Moto des Deutschen Pavillons lautet „be active“ und bezieht sich im doppelten Sinne auf den aktivierenden Faktor von Spielen und soll auch programmatisch auf der Bühne eingelöst werden.

Wir empfehlen aus unseren ersten Erfahrungen daher folgenden groben Ablaufplan:

  • 20 Minuten vor Auftritt: Ankündigungs-Teaser auf der Leinwand abspielen (muss selbst erstellt werden)
  • Auftritt-Intro: 10-15 Minuten sehr allgemeine Vorstellung des Projekts, der Firma, des Spiels
  • Auftritt-Hauptteil: Interaktives Programm, das inhaltlich so aufgebaut ist, dass das wechselnde Publikum immer wieder anschließen kann (Wettbewerbe, kommentiertes Let’s Play, Goodie’s verschenken, Let’s Play mit Besuchern, Workshop light).

Euer Auftritt findet an einem Samstag eurer Wahl statt und beinhaltet insgesamt drei Wiederholungen über den Tag verteilt. Es steht euch frei dabei inhaltlich und programmatisch zu variieren. D.h. es können auch drei inhaltlich/programmatisch unterschiedliche Auftritte erfolgen.

Übernachtung, Kosten, Vergütung

Die Übernachtung vom Freitag auf den Samstag und Samstag auf Sonntag wird für zwei Person kostenfrei gestellt (Doppelzimmer, inkl. Frühstück). Jede weitere Person, die am Auftritt teilnehmen möchte, muss die Unterkunft leider privat organisieren.

Wir bezahlen zusätzlich eine

  • Reisekostenpauschale: € 400
  • Gage in Höhe von € 350

Termine

Die Auftritte finden immer an einem Samstag statt. Pro Teilnehmer wird ein Samstag mit je drei Slots vergeben (3 Wiederholungen). Die verfügbaren Termine könnt ihr der Liste rechts entnehmen.

 


 Der Beat-Kumpel. Weitere Informationen zum Auftritt: https://www.facebook.com/StiftungDigitaleSpielekultur/posts/464094447082236

++++ 1. Auftritt: Sa, 02. Mai - THREAKS mit ihrem Titel Beatbuddy ++++

Den Aufschlag am Samstag machten die Jungs von THREAKS mit ihrem DCP-prämierten Indie-Hit Beatbuddy. Das musikalische Side-scrolling-Spiel verlangt vom Spieler Rhytmus und wartet mit einem tollen Soundtrack auf. Unterstützt wurde Auftritt durch das Beatbuddy-Maskottchen.

 

++++ 02. Auftritt: Sa, 09. Mai - Studio Fizbin mit ihren Titeln The Inner World und Opera Maker ++++

Am zweiten Samstag war ebenfalls ein Gewinner des Deutschen Computerspielpreises auf der Expo. Den Auftakt machte das charmante Point & Click Adventure The Inner World. Musikalisch wurde es anschließend mit dem Opera Maker. Ob es eher eine Opera buffa oder eine Opera seria wurde, davon konnten sich die Besucher vor der Hauptbühne des Deutschen Pallivons selber überzeugen. Zur vollen Blüte des Spiels trug insbesondere die tolle Beschallungstechnik und die riesige LED-Leinwand des Pavillons bei.

++++ 03. Auftritt: Sa, 06. Juni  - Maschinen-Mensch mit ihrem Titel The Curious Expedition ++++

Am 06. Juni traten die Maschinen Menschen Johannes Kristmann und Riad Djemili und stellen ihren Indie-Hit The Curious Expedition vor. Das Abenteurerspiel ist ein Expeditions-Strategie-Simulator, angelegt im kolonialen Kontext des 19. Jahrhunderts und spielt optisch sehr charmant mit der Pixel-Ästhetik der 80er und frühen 90er Jahre. Die beiden  Macher kennen sich aber auch in der ganz großen Produktion aus, waren sie doch vorher bei Yeager, dem Entwickler des beeindruckenden Antikriegsspiels SpecOps: The Line. Zusammen mit Kristian und Riad werden die Zuschauer auf eine Reise in vergangene Zeiten geschickt, Terra Inkognita erforschen, auf fremde Kulturen treffen, Schätze und Ruhm nach Hause tragen und dabei so ganz nebenbei etwas über sich selbst und den Blick auf die Welt und unsere Geschichte lernen.

++++ 04. Auftritt: Sa, 27. Juni - Reality Twist zum Thema Serious Games ++++

Können Spiele die Welt retten? Dieser Frage ging Clemens Hochreiter, Geschäftsführer eines der erfolgreichsten deutschen Serious Games-Unternehmen, auf den Grund.

Computerspielen wird häufig ein negativer Einfluss insbesondere auf Kinder nachgesagt. Die Sparte der sogenannten Serious Games hat es sich zur Aufgabe gemacht, gezielt das Gegenteil zu bewirken. Mit Serious Games soll Wissen auf spielerische Art vermittelt werden.

Artikel erschienen am: Freitag, 24. April 2015