researching games BarCamp

Das „researching games BarCamp“, kurz #resgames, ist seit 2011 ein jährliches Netzwerktreffen für die wissenschaftliche Erforschung digitaler Spiele. Alle Disziplinen – Informatik, Medienwissenschaft, Pädagogik, Ingenieurwissenschaft, Literaturwissenschaft, Psychologie, BWL, Medizin, Physik, Soziologie, Mathematik, Jura, Religionswissenschaft – sind herzlich willkommen.

Über das researching games BarCamp

#resgames versteht sich als Gegenentwurf und Ergänzung zu starren wissenschaftlichen Formaten oder rein praxisorientierten Events. Neben seiner wissenschaftlichen Ausrichtung und Interdisziplinarität ist das #resgames BarCamp daher vor allem eines: ein offenes und Community-orientiertes Forum für Spieleforscherinnen und -forscher.

Die Teilnehmer von #resgames 2016 hatten am Freitag herrliches Wetter.

„researching games“ ist seit 2016 offizieller Partner der International Games Week Berlin und wird organisiert von der researching games GbR (Florian Berger, PH Weingarten; Steve Hoffmann, HS RheinMain; Christian Roth, VU Amsterdam; Felix Schröter, Universität Hamburg).

 

Orgateam des BarCamps 2016:
v.l.n.r. Steve Hoffmann, Florian Berger, Felix Schröter, Christian Roth

FÜNF FRAGEN AN... DAS RESEARCHING GAMES-ORGA-TEAM

Wenn Ihr Videospiel-Held*innen wärt, welche wären das?

Florian: Bernard Bernoulli aus "Maniac Mansion". Bebrillter Wissenschafts-Nerd, der Sachen repariert und in einem Adventure alter Schule gefangen ist. Passt!

Steve: Chell aus "Portal 1&2". Because … it's for science! Und mit einer Portalgun könnte man sich das lästige Bahnfahren ersparen.

Christian: Stanley aus "Stanley Parable". Weil er unermüdlich nach einer Antwort sucht und sich auch von Rückschlägen nicht einschüchtern lässt.

Felix: Manny Calavera aus "Grim Fandango". Für einen Handelsvertreter im Department of Death beneideswert optimistisch, einfallsreich und stilsicher. And he gets the girl!

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Digitale Spiele verschieben nicht nur, wie die konventionellen Kulturgüter Literatur und Film, die Grenzen der Phantasie: sie laden darüber hinaus zum Mitmachen ein.

Unser Alter-Ego: Resa Chin Gamez

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Euch besonders am Herzen?

Digitale Spiele als künstlerische und gesellschaftliche Ausdrucksformen, abseits von rein kommerziellen Interessen.

Welche Erwartungen habt Ihr an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Wir erwarten eine noch bessere interdisziplinäre Vernetzung und Unterstützung bei der wissenschaftlichen Erforschung dieses neuen Kulturgutes.

Euer bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„Seit die Menschen Kultur schaffen, spielen sie und seit sie spielen, schaffen sie Kultur - der Schritt vom Analogen zum Digitalen ist reine Evolution.“ - #resgames Orga-Team

Artikel erschienen am: Donnerstag, 13. März 2014