Thomas Krüger ist unser neuer Beiratsvorsitzender

Der Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur hat den Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung und Präsidenten des Deutschen Kinderhilfswerks Thomas Krüger zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Dr. Monika Griefahn, Ministerin a.D. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Stefan Aufenanger bestätigt.

In seiner Sitzung bekräftigte der Beirat die zentrale Aufgabe der Stiftung, Chancen und Potentiale digitaler Spiele in verschiedenen Bereichen des Lebens für unsere Gesellschaft zu vermitteln und zu erschließen. Dazu der neue Beiratsvorsitzende Thomas Krüger:

„Die Stiftung Digitale Spielekultur hat in den drei Jahren ihres bisherigen Bestehens schon viel erreicht. Mit ihren Projekten und Formaten hat sie den Diskurs über digitale Spiele in verschiedenen Bereichen von Bildung über Kultur bis hin zur Wissenschaft vorangebracht. Der Stiftung ist es gelungen, sich als Anlaufstation für alle Themen rund um digitale Spielekultur zu etablieren. Hieran soll die Arbeit des Beirats und der Geschäftsstelle der Stiftung anknüpfen.“

Thomas Krüger, Jahrgang 1959, begann seine politische Karriere 1989 als eines der Gründungsmitglieder der Sozialdemokraten in der DDR (SDP) und blieb bis 1990 deren Geschäftsführer in Berlin (Ost) und Mitglied der Volkskammer in der DDR. Als Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin war er 1990 bis 1991 tätig sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der Gemeinsamen Landesregierung. Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er in den Jahren 1994 bis 1998 aktiv, bevor er eine zweijährige Erziehungspause nahm. Seit Juli 2000 ist er Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Thomas Krüger ist seit 1995 Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes und zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Thomas Krüger ist Nachfolger der vorherigen Beiratsvorsitzenden Dr. Monika Griefahn. Die ehemalige Umweltministerin Niedersachsens war bereits 2007 als Abgeordnete des Deutschen Bundestages maßgeblich an der Etablierung des Deutschen Computerspielpreises und der Idee einer Stiftung beteiligt und hat sich als glaubwürdige Fürsprecherin eines differenzierten Umgangs mit digitalen Spielen einen Namen gemacht.

 

Die vierzehn Mitgliedsinstitutionen des Beirats sind:

• Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

• BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.

• Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

• Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

• Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

• Computerspielemuseum (CSM)

• Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

• Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)

• GAME - Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.

• Grimme-Institut

• Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

• Oberste Landesjugendbehörden (OLJB)

• Universität Duisburg-Essen

• Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

Artikel erschienen am: Dienstag, 07. Juni 2016