Videospielkultur e.V.

Der Videospielkultur e.V. (kurz VSK) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Anerkennung von Videospielen als wertvolles Kulturgut auf politischer, akademischer und gesellschaftlicher Ebene einsetzt. Der Verein wurde 2005 von Hendrik Lesser gegründet und leistet differenzierte Aufklärungsarbeit über alle Aspekte der Videospielkultur, vornehmlich in Form von Vortragsreihen, Diskussionsrunden, Projekten mit Kindern und Jugendlichen oder der „Games Lounge“.

Darüber hinaus sucht der Videospielkultur e.V. den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern, fördert künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Videospiele und unterhält eine umfangreiche Sammlung von Videospielen und entsprechender Hardware.

Der Vorstand des Videospielkultur e.V.

FÜNF FRAGEN AN... JANINE TÖLLNER, VORSTANDSMITGLIED DES VIDEOSPIELKULTUR E.V.

Wenn Sie eine Videospiel-Heldin wären, welche wären Sie?

Voll das Klischee, aber meine Videospielheldin war Lara Croft. Spannende Welten, jeder Endgegner eine neue Herausforderung und sie macht dabei immer ein gute Figur.

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Videospiele sind eine junge künstlerische Ausdrucksform, die eine Fusion aus Musik, Film und Literatur bilden, ergänzt um interaktive Elemente. Damit sind Videospiele zu recht ein nicht wegdenkbares Kulturgut in unserer Gesellschaft.

Welche Projekte oder Events, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Uns als Videospielkultur und auch mir ganz persönlich ist es wichtig, Freunde und Familien zusammenzubringen und allen den Zugang zu Videospielen zu ermöglichen. Der Trend der Unterhaltungsspiele (Musik-Tanz-Sport-Partyspiele) hat dies spielend ermöglicht und ist aus vielen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken.

Bis heute eine Ikone: Lara Croft!

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Ich erhoffe mir von der Stiftung weitere Impulse zur gesellschaftlichen und politischen Anerkennung von Computer- und Videospielen als wertvolles Kulturgut. Gerade in Bezug auf Aufklärung im Bildungs- und Sozialerziehungssektor, in dem digitale Spiele ein wichtiges und alltäglich einzusetzendes Instrument darstellen sollten.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„Ohne Videospiele würde sich die Welt zwar weiter drehen, aber wir hätten definitiv etwas verpasst.“ Janine Töllner, Vorstandsmitglied

Artikel erschienen am: Mittwoch, 18. Dezember 2013